Von Buenos Aires sind wir nach Rosario gefahren (für Fussball-Interessierte: dort kommt der FCB-Goalie Franco Costanzo her).
Die drittgrösste Stadt Argentiniens liegt am Paraná-Fluss. Dort baden die Leute drin, auch wenn er für unser Empfinden sehr schmutzig aussieht und neben Kanus und Optimisten auch grosse Frachtschiffe (meistens rostig) darauf fahren. Wir haben ein paar Stunden in einem Kaffee am Sandstrand verbracht. Es war lustig, den Menschen zuzuschauen. Erstens drängen sie sich alle so nah wie möglich am Wasser, obwohl es hinter ihnen genügend Platz hätte. Und das, obwohl es keinen Schatten gibt und nur die wenigsten Sonnenschirme dabei haben. Sie sind gnadenlos braun gebrannt. Es gab auch ein paar Prachtexemplare des Feuerzeug-Argentiniers zu bestaunen (frei nach dem Witz: - Hast du Feuer für mich? - Moment [der Gefragte tastet alle Taschen an seinem Körper ab]- nein leider nicht, aber Mann, hab ich einen tollen Körper). Hin und zurück zu diesem Strand im Norden der Stadt nahmen wir den Bus; wir wussten, dass es die Nr. 153 war, aber nicht, wo er fuhr. Wir fragten 6 Personen, inkl. 2 Busticketverkauferinnen und einen Buschauffeur, bis uns ein Passagier sagen konnte, wo wir den Bus nehmen mussten. Auch auf dem Rückweg mussten wir fragen, da es ausserhalb des Zentrums keine beschilderten Stationen gibt. Diesmal hatten wir aber mehr Glück und die erste Frau wusste gleich Bescheid.
Essen waren wir gestern Abend in einem Lokal, welches uns meine Eltern empfohlen hatten: es ist ziemlich gross, war aber bis auf den letzten Platz ausverkauft. Was sie dort an Fleisch verbrauchen an einem Tag, möchte ich lieber nicht wissen.... Berge!!!! Schon die einzelnen Portionen sind einfach riesig. Und es gibt alles zu haben, auch sämtliche Innereien.
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