8. Januar 2008

06.-08.01. La Serena - Humboldt-Nationalpark

Die Reise von San Pedro de Atacama nach La Serena haben wir sehr gut hinter uns gebracht, obwohl sich heraus gestellt hat, dass die tollen Liegesitze nur unten waren, und wir oben normale "Cama-Sitze" hatten. Aber es war immer noch sehr ok, halt statt First Class "nur" Business Class. Unser Reise führte erst durch die Atacama-Wüste bis Calama und Antofagasta (dort wo es vor ein paar Monaten das starke Erdbeben gab. Da die Stadt - immerhin die zweitgrösste Chiles - aber auf Felsen gebaut ist, gab es fast keine Schäden). Dort sahen wir den Pazifik! Es war Samstag Abend und die Menschen badeten und flanierten.
Wir schliefen dann bald und als wir am nächsten Morgen gegen 8h erwachten und doch etwa 600km gefahren waren, sah die Landschaft draussen immer noch gleich aus! Unglaublich, oder?

2 Stunden später erreichten wir La Serena, die zweitälteste Stadt Chiles, wo wir in einem herzigen, farbenfrohen, von Deutschen geführten Hostal unterkamen. Ein Bürgermeister in den 40er Jahren hatte erlassen, dass alle neuen Häuser im neokolonialen Stil gebaut werden mussten, deshalb sieht die Stadt sehr intakt aus. Wir besuchten das historische Museum, in dem unter anderem eine 3m-Figur von Rapa Nui (Osterinsel) ausgestellt war. Diese war schon in Ausstellungen nach Bordeaux, Paris und Mailand gereist. In Bordeaux ist ihr der Kopf abgebrochen, aber sie konnte geflickt werden ;-)

Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Isla Choros und Isla Damas auf dem Programm. Dort kann man Kaktusse und Pinguine sehen, am einzigen Ort auf der Welt. Die Humbolt-Pinguine sind nach dem kalten Meeresstrom benannt, die eben möglich machen, dass sie so weit nördlich leben. Auch sonst sahen jede Menge Tiere. Seelöwen (im Gegensatz zu den auf der nördlichen Halbkugel vorkommenden Seehunde haben sie sichtbare Ohren) Kormorane, Seeotter und - Delfine!

Bilder