16. Januar 2008

14.-16.01. Santiago de Chile

Am nächsten Tag fuhren wir 1.5h nach Santiago, der letzten Etappe unserer Reise. Obwohl wir nicht viel von dieser Stadt erwartet haben, weil alle sagen, dass sie niemals mit Buenos Aires zu vergleichen ist, hat sie doch auch Ecken mit Charme. Allerdings ist sie tatsächlich dreckig und viele schöne alte Häuser verfallen. Statt dessen subventioniert die Regierung lieber den Kauf von Wohnungen in neuen Wohnblocks, die wie Pilze aus dem Boden schiessen, damit das Stadtzentrum nicht ganz verlassen wird.

Gestern Abend haben wir nochmals richtig gut Fleisch gegessen, vom Holzkohlegrill.
Ein Gast hatte Geburtstag, der Kellner brachte eine Torte und wir haben uns noch gewundert, weil es nur 4 kleine Kerzenstumpen drauf hatte. Er rief durchs ganze Restaurant, Fredy hätte Geburtstag und alle sangen "Cumpleaños feliz". Das Geburtstagskind blies die Kerzen aus, alle applaudierten - und der Kellner stellte die Torte wieder zurück ins Regal. Ich konnte mich kaum mehr halten vor Lachen; es war eine künstliche Torte, wieder verwendbar für alle Gelegenheiten. Unglaublich was es in diesem Land alles gibt!

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